Schweizer Bienenhonig – ein Qualitätsprodukt

Naturbelassen und direkt vom Imker

Flüssig – cremig – hart

Wenn der Honig vom Imker aus den Bienenwaben geschleudert wird, ist er dünn- bis zähflüssig. Je nach Honigsorte kristalliert er dann wegen des Traubenzuckergehaltes rasch oder langsam aus, wir cremig oder hart. Honig aus Löwenzahn und Obstblüte kandiert rascher und wird hart. Rapshonig kristallisiert feincremig, Akazienhonig bleibt sehr lange flüssig.

Hell und dunkel

Hell-, bis goldgelber Honig ist Blütenhonig. Dieser entsteht, wenn die Bienen Nektartröpfchen aus Blütenkelchen sammeln, den Nektar mit körpereigenen Stoffen (Enzymen) anreichern und in den Waben ausreifen lassen.

Dunkelbrauner, bis grünschwarzer Honig ist Waldhonig. Er entsteht, wenn die Bienen die süssen Ausscheidungen von Blatt-, Rinden- oder Schildläusen einsammeln, dem „Honigtau“ körpereigene Stoffe beimengen und ihn in den Waben ausreifen lassen.

Oft wird vom Imker in der Schweiz im Sommer ein Blüten- und Wald- Mischhonig geerntet. Trotz dunkler Farbe kann der Blütenhoniganteil recht hoch sein.

Honig aus dem Bienenhaus „im Baris" Siglistorf

erfüllt die Anforderungen des Reglements zum Honig-Qualitätssiegel des VBS und ist berechtigt, das goldene Qualitätssiegel auf den Honigen anzubringen.


Bienenhonig von  Hans R. Rohner

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Das Honigjahr 2011

Die zwei ausgewinterten Bienenvölker haben sich bis zur Kirschblüte gut entwickelt. Das dritte Volk musste ich im März auflösen da es Weisellos war, d.h. keine Königing mehr vorhanden war. Um dem Schwarmtrieb etwas entgegen zu setzen, habe ich in der dritten Aprilwoche ein Jungvolk gebildet. Anfangs Mai waren die Honigwaben bereits alle verdeckelt und ich konnte den Frühjahrshonig ernten. Mit 22,5kg Honig pro Volk und der Aussicht auf die Sommertracht ein ausgezeichnetes Honigjahr.

In den Monaten Mai, Juni und z.Teil auch Juli, waren die drei Völker so stark, dass ich gleichzeitig drei Kunstschwärme machen konnte. Auch der Bienenschwarm, den ich im Nachbarsgarten einfangen konnte wie die Kunstschwärme entwickelten sich von Mai bis Juli ausgezeichnet. Ende Juli konnte ich die drei alten Völker abernten und die erste Varoa Behandlung durchführen und anschliessend mit dem auffüttern beginnen.

Da in unserer Gegend von Mai bis Anfangs Juli noch viel für die Bienen zu finden war, durfte ich einen sehr guten dunklen Honig schleudern.

Hans R. Rohner
Guggimoos 27, CH-5425 Schneisingen

Tel. 056 241 0304

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